„Was macht er denn jetzt schon wieder?“


Hinter unseren Toren

Eingangsportal zu unserem Hof mit ganz besonderem Flair.

 

Eine Atmosphäre die zum Träumen einlädt.

Geschaffen aus den unterschiedlichsten Werkstoffen der Vergangenheit und

liebevoll zusammengefügt zu einem einzigartigen Ensemble.

 

Treten Sie ein und erleben Sie unsere Passion für das was wir tun!

 

Hinter diesem monumentalen Holztor fertigen wir für unsere anspruchsvollen Kunden das ganz Besondere.

 

Die Ideenschöpfung ist einer der wichtigsten Teile unserer hochwertigen Arbeit.

Diese Ideen umzusetzen und zu verwirklichen gelingt uns in unserer Werkstatt, dem Herzstück unseres Betriebes seit 35 Jahren.

 

 

Kleine aktuelle Einblicke in und aus unserer Werkstatt 


Kunst am Bau

Am 5. November wurde in unserem Ateliergarten Lutz Ackermanns Großplastik „Das Lot“ eingeweiht. In spielerischer Form stellt sie ein uraltes handwerkliches Utensil dar, das ebenso unscheinbar wie unentbehrlich ist.

 

Die gut drei Meter hohe Glasfaserkugel ruht auf einer wuchtigen Pyramide, die wir aus den Fundamenten eines alten Villinger Stadthauses errichtet haben, mit rund 200 Tonnen an Steinblöcken. Fassung und Spitze bestehen aus Stahl. Nachts wird das Lot von innen her beleuchtet. Direkt an der B 34 gelegen, will der Künstler damit auch „ein Wegzeichen setzen“ auf der Strecke von Singen in die Schweiz. „Unsere Städte und Dörfer werden immer uniformer“, sagte Ackermann zur Eröffnung, „da kommt Kunstobjekten im öffentlichen Raum eine wichtige Funktion zu.“

 

Lutz Ackermann gilt als der bedeutendste lebende Bildhauer in Baden-Württemberg. Seine kraftvollen, raumgreifenden Skulpturen stehen in Stuttgart, Böblingen und Sindelfingen, aber ebenso auf Lanzarote oder in Atlanta. Nun verfügt auch Gottmadingen über ein Werk von ihm. Während des Eröffnungstages nahmen mehrere hundert Besucher das Kunstwerk und das Ateliergelände in Augenschein. Dabei wurde auch die neue Homepage präsentiert.

 

Die Plastik ist das Ergebnis einer Künstlerfreundschaft. Lutz Ackermann und Rolf Galster lernten sich auf einer Baustelle kennen, zu der beide hinzugezogen worden waren. Bald stellten sie fest, dass sie auf einer Wellenlänge lagen, seither haben sie mehrfach zusammengearbeitet.

 

Das Lot ist ein stimmiges Sinnbild für unseren Betrieb. Damit wird die Arbeit geradlinig, passgenau und präzise, damit stellen wir Handwerker sicher, dass alles im Lot ist. Und die Seeleute warfen früher das Lot aus, um die Tiefe des Wassers zu bestimmen. Beiden dient es als Richtschnur, zur Koordination und Selbstvergewisserung.

 

Parallel hat Lutz Ackermann auch unser Logo entworfen – ein stilisiertes Lot.


Jäger und Sammler

Die Zeitschrift Wertvolles Sammeln, ein Magazin für Liebhaber von Antiquitäten aller Art, hat uns in der laufenden Ausgabe fünf Seiten gewidmet. Unter dem Titel „Ein verrücktes Haus“ heißt es über Rolf: „Ein kreativer Kopf, der in keine Schublade passt. Für gewöhnlich bringen Sammler ihre Schätze in eigenen Räumen unter, manchmal sogar in eigenen Häusern. Bei ihm dagegen ist das Haus selbst ein Teil der Sammlung, insofern es aus zahllosen Einzelstücken besteht, die er von Gott weiß woher zusammengetragen hat.“

 

Unsere Philosophie wird in diesem Porträt so zusammengefaßt: „Brüche und überraschende Kombinationen sind das Markenzeichen der Werkstatt, deren Geist von einer Art vorausschauender Nostalgie geprägt ist: Eine kennerischen Wertschätzung des Alten – aber nicht um seiner selbst willen, sondern um Neues daraus entstehen zu lassen.“


Heavy Metal

Ein Wasserkraftwerk im Schwarzwald hat kürzlich seine 120 Jahre alten Rohre ausgetauscht. Sie sollten entsorgt werden, doch für Rolf Galster gehörten sie noch nicht zum alten Eisen. Durch Bildhauer wie Lutz Ackermann hat er die Schönheit von Metall schätzen gelernt. Ihm schienen sie bestens geeignet für größere Skulpturen, vor allem aber für Lampen.

 

Der Transport der Röhren mit einem Durchmesser von bis zu einem Meter war ein Kraftakt: ein Bagger wuchtete sie in einen Container, den dann ein Schwertransporter huckepack nahm. Verbeult von der geballten Kraft der Baggerschaufeln, die sie aus der Erde gerissen hatte, wirken sie massiv und fragil zugleich. Ihr leuchtendes Rostrot und ihre monumentalen Ausmaße verleihen ihnen eine enorme Präsenz.

 

In unserer Werkstatt erleben diese Zeugen alter Industriekultur dann eine regelrechte Reinkarnation. Ihre bizarren Hohlformen eignen sich bestens für spektakuläre Lichtskulpturen, wie unter unserer Rubrik Lampen.

 


Eine runde Sache

Zu unseren populärsten Erzeugnissen gehören die hölzernen Kugeln, die wir in verschiedenen Größen aus heimischen Hölzern fertigen: Akazie, Ahorn, Birnbaum, Zwetschgenbaum. Der Hegau zum Anfassen. Denn jeder Besucher nimmt sie unwillkürlich in die Hand und streicht andächtig darüber. Sie sind Handschmeichler und Augenschmaus in einem. Ein Würfel steht einfach auf dem Tisch – eine Kugel aber nimmt man auf, befühlt sie, läßt sie durch die Hände rollen.

 

Die Kugelform ist gar nicht einfach hinzukriegen, es braucht einen versierten Drechsler, um sie in der Werkstatt frei Hand aus einem Block herauszuarbeiten. Ein einfacher Gegenstand, eine elementare Form – und doch eine ganz eigene Sphäre, magisch wie eine Kristallkugel.


Heißer Ofen

Die ausgefeilte Heiztechnologie des Kachelofens wurde in unserer Region, im Dreiländereck Deutschland, Schweiz und Frankreich entwickelt. Kein Wunder, dass es hier bis heute verhältnismäßig viele und schöne solcher Öfen gibt. Oft stehen sie in alten Bauernhäusern. Traditionell wurde der ganze Hausstand damit beheizt, die Wäsche getrocknet und auch das Brot gebacken. Morgens angeheizt, bleibt die Stube dann den ganzen Tag warm.

 

Dieses kapitale Exemplar in sattem Tannengrün stammt etwa von 1850. Für den Transport und die Reinigung haben wir es komplett zerlegt und dann mit neuem Schamotte ausgekleidet. Sofern der Ofen fachgerecht aufgebaut wird, ist er voll funktionstüchtig.

 

Schon häufiger haben wir alte Kachelöfen wieder auf Vordermann gebracht. Wir bieten auch kleinere Öfen an, die meist in einem städtischen Umfeld verwendet worden sind.


Was uns am Herzen liegt

Einmal sah Rolf Galster den Stumpf einer kapitalen Eiche, die kurz zuvor gefällt worden war. Er fragte, ob er ihn haben könnte und sägte ihn oberhalb der Wurzeln ab. Der Block wog dreihundert Kilo. Rolf schnitt keine Tischplatten oder Wandtäfelungen daraus, sondern ein riesiges Herz. Durch die Behandlung mit Öl kamen die Maserung und die innere Glut des Holzes spektakulär zur Geltung. In einem südfranzösischen Garten begrüßt das Unikat nun die Gäste: „Herzlich Willkommen!“