Objekt des Monats

Die Lichtsäule

Halb Lampe und halb Lichtskulptur – solch magische Gebilde lassen sich aus einem vermeintlich wertlosen hohlen Stamm herausarbeiten. Die Kunst liegt darin, ihn auf die richtige Art zu öffnen, ihn in Ruhe trocknen und altern zu lassen, und dann die ihm innewohnende Persönlichkeit zur Geltung zu bringen. Die Lichtsäule, ein exquisiter Gegenstand, elegant und archaisch zugleich.

 

Bei einer Spazierfahrt sah Rolf Galster am Straßenrand einen Birnbaum stehen, der zwar noch einige Früchte trug, aber sichtlich hohl und dem Untergang geweiht war. Er machte den Besitzer ausfindig und einigte sich mit ihm. Dann rückte er mit Säge, Kran und Anhänger an. „So einen Stamm an der passenden Stelle zu durchtrennen, ist eine Wissenschaft für sich. Ich will ja kein Brennholz herausbekommen, sondern zwei sprechende Hälften.“ Sie wurden entrindet – und dann passierte erst einmal ein paar Jahre gar nichts. „Das Holz muss in Ruhe trocknen und altern dürfen, damit seine Persönlichkeit zur Geltung kommt.“ Erst als die gewünschte Patina erreicht war, formte er aus den beiden Hälften die magische Lichtskulptur.

Maße: H 2,15 m, Sockel 0,6 m

Preis auf Anfrage